Unterstütze mit diesen 3 einfachen Tipps deinen Detox

Aktualisiert: 26. Mai

Es ist der 20. März und ich schaue aus dem Fenster. Es liegt Schnee, die Menschen gehen dick eingewickelt ihn ihren Mänteln, Schals und Mützen vorbei. Neben mir steht ein heißer Ingwertee und ich habe dicke Socken an. Es ist mein Detox-Wochenende.


Gemäß dem Ayurveda ist es empfohlen seinen Körper besonders in den Übergängen zum Frühjahr und Herbst zu reinigen und zu erleichtern. Der Körper will sich von Natur aus umstellen, wir helfen ihm damit die Schwere loszuwerden die sich über den Winter angestaut hat.


Ich trinke viel und warm. Ich esse reduziert. Versorge meine Körper gut - aber nur mit der Nahrung die er ganz leicht verstoffwechseln kann. Denn das Ziel ist "Loslassen"!


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by Eva Jünger


 


Heute verrate ich Dir 3 Tipps wie Du Deinen Körper ganz wunderbar in dieser Detoxzeit unterstützen kannst:



1. Ruhe ist das Zauberwort!

Ein Detox ist eine Entlastung des Verdauungstraktes und je nach Länge und Intensität eine Reinigung des Körpers. Egal wie kurz oder lange diese Reinigung sein mag, sie wird nur von Erfolg gekrönt sein, wenn Du Dir die Zeit dafür nimmst. Ayurvedisch gesehen entziehen wir dem Körper Kapha. Kapha ist die Bioenergie für Stabilität, Stärke aber auch Schwere. Im Umkehrschluss erhöhen wir die Leichtigkeit, das widerrum vom Vata-Dosha dargestellt wird. Nimmt das Vata-Dosha überhand, und das passiert wenn wir nicht achtsam mit uns sind, kann das zu Ruhelosigkeit führen. Wir fühlen uns dann sprichtwörtlich "durch den Wind".

Um das zu vermeiden gönn' dir Ruhe. Ein Detox ist ein Geschenk an Dich selbst! Eine kleine Auszeit die Du in allen Varianten zelebrieren solltest. Ein paar Ideen zur Umsetzung:

- Kündige deine kleine Auszeit an und cancel deine Termine - TV und Social Media so wenig wie möglich ;-) - Kaufe Kerzen und Blumen

- Verwöhne Dich mit ähterischen Ölen

2. Nutze Superfood!

Während einer Reinigungsphase ist die Nahrung einfach aber durchdacht aufgebaut. Ziel ist bei der Zusammensetzung eine gute Versorgung des Körpers zu gewährleisten. Um aber einen guten Reinigungseffekt zu erzielen muss die Nahrung besonders schonend und leicht verdaulich sein um eine Entlastung für Darmtrakt und Körper sicherzustellen.


Deswegen empfehle ich dir bei den Mahlzeiten Superfoods zu nutzen um die Speisen aufzuwerten und etwas Pep in die Sache zu bringen.


Mittlerweile gibt es dazu unglaubliche viele Möglichkeiten. Hier möchte ich, bevor ich dir meine Lieblinge nenne, kurz etwas Aufklärungsarbeit leisen. Viele trendige Superfoods kommen aus exotischen Ländern. Selbst wenn auf der Verpackung "bio" steht, ist nicht sicher gewährleistet, dass dies auch so ist. Leider werden die Werte hier zu wenig öffentlich kontrolliert und nur der Hersteller selbst ist dafür verantwortlich. Deshalb empfehle ich dir auf regionale Produkte zu setzen.


Mein absoluter Liebling: Leinsamen


Warum ich ihn gerne verwende? Leinsamen ist ein Low-Carb Produkt da er einen Kohlehydratgehalt von nur 7,7 mg pro 100 g aufweist.

Weiterhin enthält er viele unlösliche Ballaststoffe, d. h. die Darmtätigkeit wird reguliert und angeregt. Besonders die Schleimstoffe des Leinsamen haben mir persönlich schon oft Linderung verschafft, wenn ich wieder mit einer Gastritis zu kämpfen hatte.

Ein absolutes YES erhält der Leinsamen für seine mehrfahch ungesättigten Omega3-Fettsäuren. Sie sind "essentiell" für unser Leben und zwar vom ersten bis zum letzten Atemzug. Besonders geschätzt wird Omega 3 für den positiven Einfluss auf Cholesterinwerte und mildernden Effekt von Entzündungen uvm.


Aber ACHTUNG: Leinsamen enthält Blausäure. Bitte deshalb eine Verzehrsmenge von 1-2 EL täglich nicht überschreiten! (Quelle: eatsmarter.de)


Die Umwelt liegt Dir am Herzen? Dann kauf Leinsamen!

Leinsamen ist ein regionales Produkt. Wenn du die "nachhaltig" ernähren möchtest, dann greife eher zu Leinsamen als zu den trendigen Chia-Samen. Chia-Samen werden meist aus Südamerika importiert und sind deswegen wenig ökologisch.




3. Control your Vata!

Wie bereits im ersten Punkt beschrieben wird bei der Reinigung Kapha gesenkt und dadurch das Vata-Dosha erhöht. Vata kann man nicht nur durch Nahrung und Ruhe balancieren. Es gibt noch ein sehr effektives Tool dafür: warme Ölmassagen!


Eine Abhyanga sprich Ölmassage ist ein wunderbare Möglichkeit sich selbst Aufmerksamkeit und Zuwendung zu schenken. Die Massage unterstützt den Stoffwechsel und ist je nach Ausführung der Massage aktivierend oder entspannend.


Der Ayurveda kennt eine Vielzahl an sehr wohltuenden Kräuterölen. Zur Anwendung dieser muss aber vorher eine Konstituitonsanalyse durchgeführt werden. Ayurvedische Kräuteröle sollten nie ohne entsprechende Absprache mit einem Ayurvda-Arzt, -Therapeuten oder -Berater benutzt werden.


Wusstest Du, dass ayurvedische Kräuteröle in tagelangen Kochprozessen hergestellt werden? Diese aufwendigen Prozedere zahlen sich aus, denn sie zeigen einen wirklich spürbaren Effekt auf den Körper.


Du möchtest Dir trotzdem bereits etwas Gutes tun? Hier findest Du eine erste Orientierung:

Vata-Typen: Mandelöl (für eine beruhigende Wirkung), Olivenöl u. Sesamöl (erhitzende Wirkung)

Pitta-Typen: Mandelöl, Kokosöl (hohe kühlende Wirkung) Kapha-Typen: Sesamöl




Mandelöl-Bio für Pitta-Typen*





Alle diese Tipps könnten noch seitenweise ausgeführt werden. Ich möchte Dir aber eine erste Orientierung bieten und natürlich werden noch viele Blogbeiträge folgen in denen u. a. noch detailreicher auf o. g. Themen eingegangen wird.

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